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Ratgeber fürs Ratenloswerden.

Wir schauen positiv nach vorne: in Richtung Schuldenfreiheit. Was bis dahin passiert, ist allerdings genauso wichtig. Wie viel Geld bleibt Ihnen? Was darf gepfändet werden? Wie lange dauert das Ganze überhaupt? Und was zum Kuckuck ist eigentlich ein Schuldenbereinigungsplan? Schauen wir uns das genauer an.

Sie suchen bloß die aktuelle Pfändungstabelle? Treffer.

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Was kostet mich euer Service?

Die Erstberatung kostet Sie keinen Cent. Und falls danach Kosten entstehen, sprechen wir vorher ganz offen darüber. Versteckte Überraschungen gibt’s bei uns nicht.

Ist eine Privatinsolvenz der einzige Weg?

Nein. Bevor wir überhaupt über eine Privatinsolvenz sprechen, schauen wir gemeinsam, ob es auch einen anderen Weg aus den Schulden gibt.

Wie lange dauert es, bis ich schuldenfrei bin?

Das hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Wenn eine Privatinsolvenz der richtige Weg ist, können Sie in der Regel nach drei Jahren schuldenfrei sein. Lässt sich vorher ein Vergleich mit Ihren Gläubigern erzielen, kann es aber auch deutlich schneller gehen.

Muss ich mich nach dem kostenlosen Erstgespräch sofort entscheiden?

Nein. Das kostenlose Erstgespräch dient in erster Linie dazu, Ihre Situation kennenzulernen und Ihnen einen Überblick über Ihre Möglichkeiten zu geben. Sie gehen dabei keine Verpflichtung ein und können sich anschließend in Ruhe überlegen, ob und wie Sie den Weg gemeinsam mit Solwendo weitergehen möchten.

Was ist, wenn ich kein pfändbares Einkommen habe und meinen Gläubigern nichts anbieten kann?

Wenn bei Ihnen kein Einkommen gepfändet werden kann und damit auch keine Zahlungen an Ihre Gläubiger möglich sind, kommt ein sogenannter Nullplan infrage. Dabei leisten Sie zunächst keine Zahlungen. Verbessert sich Ihre finanzielle Situation aber, kann sich das entsprechend ändern.

Haften Familienangehörige oder Lebenspartner für meine Schulden?

Nein. Durch eine Ehe, Partnerschaft oder Verwandtschaft muss niemand für Ihre Schulden haften.

Kann jemand von meiner Insolvenz erfahren?

Theoretisch schon, aber: Die Eröffnung Ihrer Privatinsolvenz wird auf der offiziellen Website der Insolvenzgerichte veröffentlicht (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Wer diese Information sehen möchte, muss dort gezielt danach suchen. In Zeitungen, Nachrichten oder anderen öffentlichen Medien wird Ihre Privatinsolvenz nicht veröffentlicht.

Was darf ich nach Eröffnung der Insolvenz behalten, was muss ich abgeben?

Was Sie behalten dürfen oder abgeben müssen, hängt unter anderem davon ab, inwieweit Sie bestimmte Dinge im Alltag oder für Ihre Arbeit benötigen. Dabei zählt aber nicht nur Ihre persönliche Einschätzung. Auch der Wert des Gegenstands und Ihre individuelle Situation spielen eine Rolle. Gerade bei einem Auto, Erspartem oder einer Lebensversicherung muss deshalb immer im Einzelfall geprüft werden, was Sie behalten dürfen und was möglicherweise abgegeben werden muss. Gerne schauen wir uns gemeinsam an, was das in Ihrem Fall bedeutet.

Wie viel darf ich während der Privatinsolvenz verdienen?

Während der Privatinsolvenz sind Sie grundsätzlich dazu verpflichtet, so viel wie möglich zu verdienen. Ab einer bestimmten Höhe kann ein Teil Ihres Einkommens gepfändet werden. Ab wann das bei Ihnen der Fall ist, können Sie mit unserem in Pfändungsrechner oder in der aktuellen Pfändungstabelle nachschauen.

Was ist, wenn ich nicht mehr alle Unterlagen zu meinen Schulden habe?

Dann arbeiten wir mit dem, was noch da ist. Denn für die Einleitung eines Insolvenzverfahrens müssen Sie grundsätzlich nicht jede Schuld mit einem Dokument belegen können. Mahnungen, Gerichtsschreiben oder Inkassobriefe helfen uns natürlich dabei, uns ein möglichst vollständiges Bild zu machen – Voraussetzung sind sie aber nicht. Im Zweifelsfall reicht der Name eines Gläubigers, damit wir uns auf die Suche machen können. Zusätzlich können zum Beispiel eine SCHUFA-Auskunft oder Anfragen bei anderen Schuldnerverzeichnissen helfen. Fehlende Unterlagen sind also kein Grund, den Neuanfang zu den Akten zu legen.

Kann ich während der Privatinsolvenz arbeiten oder den Job wechseln?

Ja. Sie dürfen während der Privatinsolvenz ganz normal arbeiten und auch den Arbeitgeber wechseln. Eine geregelte Beschäftigung ist sogar sinnvoll, da sie Ihnen hilft, Ihre gesetzlichen Pflichten während der Insolvenz zu erfüllen.

Was passiert mit meinem Lohn während der Privatinsolvenz?

Nicht Ihr gesamtes Einkommen wird abgeführt. Ihnen bleibt immer ein gesetzlich geschützter Betrag zum Leben. Nur der pfändbare Teil Ihres Einkommens fließt – sofern vorhanden – in das Insolvenzverfahren. Wie hoch dieser Betrag ist, hängt unter anderem von Ihrem Einkommen und möglichen Unterhaltspflichten ab. Wenn Sie wissen möchten, was das für Sie konkret bedeutet, können Sie den möglichen Betrag direkt mit unserem Pfändungsrechner ermitteln oder einen Blick in die aktuelle Pfändungstabelle werfen.

Was passiert mit meinem Konto während der Privatinsolvenz?

Auch während der Privatinsolvenz bleibt Ihr Girokonto Ihr Girokonto. Damit Ihnen darauf auch das Geld bleibt, das Sie für Ihren Alltag brauchen, sollten Sie es in ein Pfändungsschutzkonto – kurz P-Konto – umwandeln. Das können Sie bei Ihrer Bank veranlassen. So ist ein gesetzlich festgelegter Freibetrag vor Pfändungen geschützt. Sind Sie verheiratet, haben Kinder oder erhalten bestimmte gesetzliche Leistungen, kann Ihnen ein höherer Freibetrag zustehen. Wie hoch dieser in Ihrem Fall ist, prüfen wir gerne für Sie und stellen bei Bedarf die entsprechende Bescheinigung aus. So bleibt auf dem Konto, was auf dem Konto bleiben darf.

Was ist ein P-Konto?

Ein P-Konto ist im Grunde ein Girokonto mit eingebautem Pfändungsschutz. Wird Ihr Konto gepfändet, bleibt ein gesetzlich festgelegter Betrag für Ihren Lebensunterhalt geschützt. Aktuell sind das 1.590 Euro pro Monat. Ihr normales Girokonto können Sie dafür einfach bei Ihrer Bank in ein P-Konto umwandeln lassen. Je nach persönlicher Situation kann Ihnen sogar ein höherer Freibetrag zustehen – zum Beispiel, wenn Sie verheiratet sind, unterhaltsberechtigte Kinder haben oder bestimmte Sozialleistungen wie Kinder- oder Pflegegeld erhalten. Ob das bei Ihnen der Fall ist und wie hoch Ihr Freibetrag ausfällt, prüfen wir gerne für Sie und stellen Ihnen die entsprechende Bescheinigung aus.

Muss ich mein Erspartes abgeben?

Das hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Nicht jedes Ersparte ist automatisch betroffen. Welche Vermögenswerte Sie behalten dürfen und welche gegebenenfalls in das Insolvenzverfahren fallen, prüfen wir gemeinsam mit Ihnen.

Kann ich während der Privatinsolvenz erben?

Ja. Erben Sie während der Privatinsolvenz, kann dies Auswirkungen auf das Verfahren haben. Ob und in welchem Umfang das Erbe berücksichtigt wird, hängt vom Zeitpunkt und den gesetzlichen Regelungen ab. Gerne erklären wir Ihnen, was das in Ihrer persönlichen Situation bedeutet.

Darf ich während der Privatinsolvenz verreisen?

Ja. Eine Privatinsolvenz bedeutet nicht, dass Sie Ihr Leben auf Pause stellen müssen. Urlaubsreisen sind grundsätzlich möglich. Wichtig ist lediglich, dass Sie Ihren gesetzlichen Pflichten während des Insolvenzverfahrens weiterhin nachkommen.

Kann ich trotz Privatinsolvenz eine Wohnung mieten?

Ja. Auch während der Privatinsolvenz können Sie eine Wohnung mieten. Wenn Ihre Schufa schon vorher negativ war, macht die Privatinsolvenz die Wohnungssuche nicht automatisch schwieriger. Manche Vermieter sehen darin sogar etwas Positives: Sie kümmern sich um Ihre Schulden und arbeiten daran, Ihre finanzielle Situation zu verbessern. Am Ende entscheidet aber jeder Vermieter selbst, ob er Ihnen eine Wohnung vermietet.

Bekommt mein Arbeitgeber etwas von der Privatinsolvenz mit?

Ja. Normalerweise erfährt Ihr Arbeitgeber von der Privatinsolvenz. Der Insolvenzverwalter informiert ihn darüber – auch wenn von Ihrem Einkommen nichts gepfändet wird. Auf Ihren Job hat das in der Regel keine Auswirkungen.

Beeinflusst die Privatinsolvenz meine Schufa?

Ja. Die Privatinsolvenz wird bei der Schufa gespeichert. Nach Abschluss des Verfahrens und der gesetzlichen Speicherfrist wird der Eintrag wieder gelöscht. Anschließend können Sie Ihre Bonität Schritt für Schritt wieder aufbauen.

Kann ich nach der Privatinsolvenz wieder einen Kredit aufnehmen?

Ja. Eine Privatinsolvenz bedeutet nicht, dass Sie dauerhaft keinen Kredit mehr erhalten können. Mit der Zeit verbessert sich Ihre Bonität wieder. Ob und wann eine Bank einen Kredit vergibt, hängt von Ihrer individuellen finanziellen Situation ab.

Muss ich sofort eine Entscheidung treffen?

Nein. Das erste Beratungsgespräch dient dazu, Ihnen einen Überblick über Ihre Möglichkeiten zu geben. Sie müssen sich dabei zu nichts verpflichten und können anschließend in Ruhe entscheiden, welcher Weg für Sie der richtige ist.

Was ist die Wohlverhaltensphase?

Die Wohlverhaltensphase ist ein Abschnitt der Privatinsolvenz. In dieser Zeit müssen bestimmte gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Werden diese erfüllt, kann am Ende die Restschuldbefreiung erfolgen.

Was bedeutet Restschuldbefreiung?

Die Restschuldbefreiung erfolgt am Ende einer erfolgreich durchlaufenen Privatinsolvenz. Dadurch werden Sie grundsätzlich von den noch bestehenden Schulden befreit, die von der Restschuldbefreiung erfasst werden. Es gibt jedoch Ausnahmen: Bestimmte Schulden bleiben auch danach bestehen. Dazu gehören zum Beispiel Geldstrafen sowie bestimmte Schulden aus nicht gezahltem Unterhalt, Steuerstraftaten oder vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlungen.

Was ist die Pfändungsfreigrenze?

Die Pfändungsfreigrenze legt fest, welcher Teil Ihres Einkommens vor einer Pfändung geschützt ist. Wie hoch dieser Betrag ist, hängt unter anderem von Ihrem Einkommen und Ihren Unterhaltspflichten ab. Wie viel Ihnen konkret bleibt, können Sie mit unserem Pfändungsrechner oder in der aktuellen Pfändungstabelle nachschauen.

Was ist ein Gläubiger?

Ein Gläubiger ist eine Person oder ein Unternehmen, dem Sie Geld schulden. Das kann zum Beispiel eine Bank, ein Energieversorger, ein Vermieter oder ein Versandhändler sein.

Was macht ein Insolvenzverwalter?

Der Insolvenzverwalter wird vom Gericht eingesetzt und kümmert sich während des Insolvenzverfahrens um die finanziellen Angelegenheiten, die das Verfahren betreffen. Dazu prüft er unter anderem Ihre finanzielle Situation und verwaltet pfändbares Vermögen.

Was ist ein Schuldenbereinigungsplan?

Ein Schuldenbereinigungsplan hält fest, wie Ihre offenen Schulden geregelt werden sollen. Darin wird zum Beispiel festgelegt, welche Zahlungen Sie Ihren Gläubigern anbieten können und über welchen Zeitraum diese erfolgen sollen. Er bildet die Grundlage für den Versuch, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen.

Was bedeutet Pfändung?

Bei einer Pfändung können bestimmte Teile Ihres Einkommens, Ihres Kontoguthabens oder Ihres Vermögens zur Begleichung von Schulden verwendet werden. Dabei ist gesetzlich geregelt, was gepfändet werden darf und was Ihnen für Ihren Lebensunterhalt bleiben muss.

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